Macht Fernsehen nicht abhängig?

_5469_10207805810999992_1109519908699708425_nDie Frage ob Bildschirmmedienkonsum nicht doch verheerende Folgen für die Gehirn hat, bewegt Eltern immer wieder. Hier ist eine Herangehensweise: 

Zum Rest: Können wir doch froh sein, wenn es stimmt. Ich bin ein hochbegabter, kreativer, sozial kompetenter TV-Junkie. Wenn ich nicht soviel Zeit meines Lebens mit Fernsehen vertrödelt und damit Bataillone von wehrlosen Gehirnzellen abgeschlachtet hätte, hätte ich vermutlich schon längst die Weltherrschaft an mich gerissen und euch alle versklavt.

Wer weiß, vor wem uns das TV noch so alles bewahrt hat.*zwinker*

Locker bleiben, echt.

Ich glaube eher, das mit dem TV wird beiseitegewischt, weil es bei näherem Nachdenken schlicht unlogisch ist. Alles, was TV bietet, bieten andere Tätigkeiten oder Umstände genauso an und werden nicht verteufelt. Auch nicht, wenn sie in unvernünftig scheinenden Mengen konsumiert werden/vorhanden sind…
Und da bleibt, wenn man sich innerhalb der Grenzen der Logik bewegt, eigentlich nur der Schluss, dass es sich um irrationale Ängste handelt. Um blinden Glauben. Um Glaubenwollen.
Warum sollte das nicht beiseitegewischt werden? *Augenbraue hochzieh*
Das kann man ja letztlich nur feststellen und gut. Ich kann niemanden zwingen, sich angstfrei damit zu beschäftigen.

In vielen Beiträgen zum Thema klingt immer und immer wieder Angst durch. Und Angst ist halt kein guter Ratgeber, wenn man zu einem angstfreien Fazit für sich selbst gelangen möchte.

Hast du denn Angst, dass du dir und deinem Kind da ganz was Schlimmes antust, wenn jemand GfK als verweichlichenden Psychoschwachsinn abtut, der sogar schädigen kann, weil man auf die Weise vorgegaukelt bekommt, man lebe im Feenland?
Nein oder? Vielleicht ärgerst du dich ein bisschen, aber Angst hast du nicht davor.
Weil du solche Anwürfe (und ich wette, auch dazu gibt’s genug „Belegmaterial“) als den glaubensbehafteten, verängstigten Schwachsinn erkannt hast, der es ist. Weil das einfach nicht logisch ist.

Der Artikel ist… mir fällt da gar kein Wort zu ein. Völlig unseriös aufbereitet, Zusammenhänge werden direkt herbeifabuliert und als „Warnsignal“ deklariert ohne den Funken eines Beleges bzw. ohne auch nur den Hauch einer Andeutung, wovor genau eigentlich gewarnt wird.
Dazu massive Abwertung der Klientel, die der Autor doch vorgeblich schützen möchte.

Ganz ehrlich, mein Fazit zu diesem Artikel lautet: Schwachsinn.

Und wenn es tatsächlich stimmen sollte, dass TV doof macht (was ich getrost auf die leichte Schulter nehme), dann sagt mir der Tenor des Artikels: ein Leben ohne TV macht vielleicht klüger – aber sonderlich viel Spaß scheint es echt nicht zu machen.

In diesem Sinne: Zap on!

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2 Gedanken zu “Macht Fernsehen nicht abhängig?

    1. Stimmt! Der Beitrag wurde auf Facebook geschrieben als Reaktion auf einen Artikel der dort in der UnerzogenGruppe geteilt wurde und den nicht nur die Autorin dieses Beitrages, sondern viele andere auch unterirdisch fanden. Der Artikel hieß: „Die Idiotenkiste. Wie Fernsehen uns alle in Zombies verwandelt“.

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