Was ist der Vorteil von Schimpfwörtern? – 13 Sätze zum gelassenen Umgang mit Schimpfwörtern

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Ein kackgeiler Kommentar von Hannah zum Thema „Schimpfworte“ an eine Mutter, die durch Äußerungen ihres Kindes sehr verletzt ist:

Schimpfworte haben einen ganz erheblichen Vorteil:
Sie bündeln starke Gefühle (Aggression, Wut, Verwirrung, …) und lassen sie frei.


Wenn solche Gefühle unterdrückt werden, kommen sie, vermutlich geballt, an anderen Stellen raus. Über lange Zeit unterdrückte Gefühle wie Aggressionen zum Beispiel, können zu einer Depression werden.
Das heißt nicht, dass du nun jede Schimpfattacke gleichmütig über dich ergehen lassen musst. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es nicht förderlich ist, diese zum Ausdruck gebrachten Gefühle einfach zu unterbinden und zu verbieten.

Daher mache dich immer wieder deutlich darin, dass du nicht soundso behandelt werden willst. Biete Alternativen (Wem fallen die lustigsten Schimpfworte ein?, o.ä.), also werde kreativ mit ihnen.

Und wichtiger noch: Fang bei dir an.
Du könntest dich fragen, was genau es ist, was dich daran so stört: Ist es was die anderen über deine Kinder denken – und somit über dich und deinen Umgang mit ihnen? Ist es die Aggression, auf die du anspringst? Wenn ja, wieso? Fühlst du dich angegriffen und beleidigt? Und wenn ja, aus welchem Grund nimmst du es persönlich? … Was löst es in dir aus?

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