Müssen wir unsere Kinder auf die Zukunft vorbereiten?

img_0743Ruth äußert sich zu der Idee, Kinder müssten auf ihr späteres Leben vorbereitet werden:

Bei unerzogen geht es nur um das heute. Es geht um das Aufgeben der Idee, dass wir die allmächtigen Zukunftsgestalter_innen unserer Kinder sind. Sind wir nicht. Können wir nicht. Es ist ein Trugschluss.
Wir können nur heute leben. Was die Gesellschaft in 10 Jahren braucht und was unsere Kinder in 10 Jahren sind, das liegt außerhalb unserer Macht.

Was wir aber tun können: heute für unsere Kinder da sein und ihnen vertrauen.
In dem wunderbaren Film ‚Being and Becoming‚ sagt die ebenso wunderbare Naomi Aldort an irgend einer Stelle sinngemäß: ‚Wir brauchen unsere Kinder nicht mit Rüstzeug für eine Zukunft ausstatten. Das ist nicht unserer Aufgabe. Unsere Aufgabe ist es, ihnen das Selbstvertrauen und die innere Freiheit mitzugeben, sich selbst zurechtzufinden und selber Probleme zu lösen.‘

Wir können nicht wissen, was unsere Kinder einmal brauchen werden. Aber wir können ihnen heute vertrauen und ihnen heute unsere Liebe vermitteln, damit sie morgen das Selbstvertrauen und die Selbstliebe haben, die sie brauchen werden zum leben und lernen. Das ist unsere Aufgabe. Davon bin ich überzeugt.

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