„Kinder brauchen Grenzen“? – Was Kinder wirklich brauchen

IMG_7416Es gibt kaum einen Satz der öfter fällt als „Kinder brauchen Grenzen“. In beinahe jedem Erziehungsratgeber wird darüber geschrieben. Kaum ein Tag in Elterngruppen oder Foren, wo Grenzen kein Thema sind. Auch in der Facebook- unerzogen-Gruppe fallen öfter Sätze wie „unerzogen hin oder her, aber ganz ohne Grenzen geht es nicht“. In der Folge werden dann Dinge aufgezählt wie: „Ich kann mein Kind doch nicht durchgehend Fernsehen schauen lassen“ oder „Ich kann mein Kind nicht das neugeborene Geschwisterchen schlagen lassen“. In anderen Foren fallen dann eher Sätze wie „Kinder ohne Grenzen werden zu respektlosen oder gar kriminellen Erwachsenen“ oder „Sie müssen später auch auf die Lehrer und den Vorgesetzten hören“.

Auf der einen Seite ist da wieder einmal das Bild des respektlosen Tyrannen. Das Kind, das gezähmt werden muss und lernen muss sich zu fügen. Erziehung als unabdingbare Bedingung um den Menschen in die richtige Richtung zu lenken und zum Guten hin zu formen. Auf der anderen Seite steht die Unsicherheit darüber, was Grenzen denn nun sind und das Missverständnis zwischen einer beziehungsorientierten Elternschaft, Verwahrlosung, Verantwortung, Machteinsatz und schützender Macht. Das volle Programm also.

Ich möchte gerne gleich zu Beginn mit diesem Missverständnis aufräumen: Auch Kinder, die unerzogen aufwachsen, spüren Grenzen. Wir alle spüren diese jeden einzelnen Tag. Ob wir Grenzen auch brauchen, ist eine andere Auseinandersetzung wert, aber Fakt ist, dass wir diese haben. Unser Leben wird durch n a t ü r l i c h e und  r e a l e  Grenzen mitbestimmt. Und das ist genau der Unterschied:

Natürliche und reale Grenzen, keine willkürlichen.

Ich habe drei kleine Kinder. Drei kleine Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Wünschen und Gefühlen. Dazu zwei Erwachsene, die ebenfalls Bedürfnisse und zahlreiche Wünsche haben. Wenn wir zusammen einkaufen gehen, passiert es, dass die Kinder sich was aussuchen möchten und manchmal übersteigt es das vorhandene Budget. Unsere vorhandenen Mittel sind begrenzt. Eine reale und nicht willkürlich gesetzte Grenze. Also sage ich meinen Kindern:

„Es tut mir leid, aber leider reicht es dafür diesmal nicht.“

Das Geld dafür ist nicht vorhanden. Es ist nicht möglich. Und genau da ist der Unterschied zu: „Du kannst nicht alles haben.“ Ja, warum denn eigentlich nicht? Weil ich es sage? Weil man sagt, dass es nicht gut ist, wenn Kinder alles bekommen? Weil Kinder lernen müssen mit Frustrationen umzugehen?

Nun, meine Kinder reagieren auch auf reale oder natürliche Grenzen manchmal mit Frust. Ich als Erwachsene übrigens ebenfalls. Doch habe ich im Laufe der Zeit gelernt immer besser damit umzugehen. Und genau da sind wir als Eltern gefragt:

Eltern sind da, um ihren Kindern zu helfen mit ihren Gefühlen umzugehen und nicht dafür Grenzen und zusätzlichen Frust künstlich zu kreieren! 

Wenn ich auf die Frustration meiner Kinder methodisch, erzieherisch oder gar aggressiv reagiere, haben wir alle nichts gewonnen. Ich nehme mir die Chance die Gefühlswelt meiner Kinder kennen zu lernen und entziehe ihnen die Chance alternative Strategien im Umgang mit Frust zu erfahren. In solchen Situation ist, wie so oft, vor allem Empathie gefragt. Kinder wollen gesehen und mit ihren Gefühlen angenommen werden. So lernen sie mit natürlichen und realen Grenzen und dem daraus gegebenenfalls resultierenden Frust umzugehen.

Was ist aber, wenn mein Kind meine „Grenzen“ überschreitet und mich haut oder ich bestimmte Dinge einfach nicht möchte?

Manchmal übertreten Kinder bewusst oder unbewusst die körperlichen Grenzen anderer. Gerade unter Geschwister ist körperlicher Streit ein Dauerthema. Kleine Kinder kommunizieren auch gerne nonverbal oder reagieren aggressiv auf Frust. Und wir reagieren gerne darauf mit „Man darf nicht hauen“ oder „Das macht man nicht“. „Spätestens hier ist doch eine Grenze erreicht!“ Oder nicht?

Es gibt verschiedene Gründe warum ein Kind haut. Entweder hat es noch keine anderen Kommunikationswege im Repertoire oder es ist frustriert, wütend und mit seinen Gefühlen überfordert. Womöglich versucht das Kind auch schlicht verzweifelt die eigene Integrität zu wahren. Es will uns etwas sagen und es ist unsere Aufgabe hinzusehen. Auch hier führt der Weg über Empathie und verstehen wollen. Und dennoch dürfen, sollten und müssen sogar auch wir unsere Grenzen wahren:

„Das tut mir weh. Ich will das nicht.“ 

In der Kita lernten meine Kinder „Stopp“ zu sagen und die Hand dabei auszustrecken, wenn ihnen jemanden zu nahe kommt oder sie sich bedrängt fühlen. Es passiert schon mal beim spielen, kämpfen oder kitzeln, dass wir gegenseitig unsere Grenzen übertreten. Dann rufen sie mir ein lautes „Stopp“ oder ein „Ich will das nicht (mehr)“ entgegen. Und ich respektierte es und zeige ihnen dabei sehr viel mehr als wenn ich willkürliche Grenzen ziehen würde. Ihr Körper, ihre Regeln und Grenzen. Mein Körper, meine Regeln und Grenzen. Wir schützen uns ohne Willkür, denn was für mich körperlich eine Grenze ist, muss nicht für jemanden anderes auch eine solche sein.

Ein Blick in andere Kulturen verrät wie unterschiedlich das Empfinden von Grenzen, auch körperlicher Natur, sein kann. Das Verhältnis zu Nähe und Distanz kann sehr unterschiedlich sein und viele Missverständnisse aufwerfen. Während man sich hier zur Begrüßung die Hand reicht, gibt man sich anderswo links und rechts ein Küsschen auf die Wangen. Grenzen sind immer sehr individuell und sehr oft situationsabhängig. Zu den persönlichen Empfindungen, kommen sozialisierte Verhaltensweisen und diese sind immer eine kritischen Betrachtung wert.

Was ist aber, wenn mein Kleinkind zum Beispiel dazu tendiert, dass Geschwisterchen zu malträtieren? Also die Grenze Dritter übertritt…

Dann schütze! Nimm das Geschwisterchen in den Arm, bleib dabei, sei aufmerksam, interagiere, begleite, übersetze, vermittle. Aber diskreditiere nicht dein Kind dafür oder verschiebe gar deine Verantwortung dahin. Genau das ist dein Job! Auch wenn der überforderte Dritte bereits erwachsen ist. Vermittle, biete Lösungen an. In Beziehung, nicht durch Erziehung.

Das gilt auch für andere Dinge, wo schnell die „Grenzkarte“ gezogen wird. So wird gerne bei Bildschirmmedien, Spielen mit Lebensmitteln, Körperhygiene, SchlafenszeitenSüßigkeiten und vielem mehr mit „der persönlichen Grenze“ argumentiert. Der aufmerksame Leser wird bemerken, dass es die typischen Erziehung-Alltags-Themen sind und in der Regel verstecken sich dahinter tief sitzende Glaubenssätze.

Kinder brauchen Empathie. Beziehung. Zuwendung. Interesse. Verbindung. Orientierung. Zuverlässigkeit. Authentische Menschen.

Keine willkürlich gesetzten Grenzen. Kein Mensch braucht solche Grenzen. Grenzen begrenzen. Grenzen trennen. Aber sie sind da. Und sie frustrieren mitunter. Das Leben begrenzt uns von ganz allein. Wir brauchen keine künstlichen Grenzen. Was Menschen brauchen ist Verbindung. Beziehung.

 

Aida S. de Rodriguez

 

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19 Gedanken zu “„Kinder brauchen Grenzen“? – Was Kinder wirklich brauchen

    1. Guten Tag,

      ich kann Ihren Korrelationen und Konklusionen nicht wirklich folgen.

      Mir ist nicht klar inwiefern ein respektvoller Umgang Menschen zur Respektlosigkeit und Diskriminierung bringt.

      Einerseits schreiben Sie „den Jungs“ wird aktiv ein bestimmtes Verhalten beigebracht, andererseits erklären Sie das Ergebnis mit fehlenden Grenzen. Das sind in meinen Augen zwei Paar Schuhe und erschließt sich mir daher nicht.

      Diskriminierung von Frauen ist ein genauso ernst zunehmendes wie trauriges Thema wie die Diskriminierung von Kindern. Beides geschieht auch hierzulande zu genüge.

      Defensive Grenzen sind natürliche und wichtige Grenzen. Einen Menschen das Leben zu nehmen bzw. Mord zu legitimieren, steht dem entgegen. Vielleicht wird Ihnen die Unterscheidung anhand meiner weiter unten in den Kommentaren stehenden Ausführungen und Unterscheidung von Grenzen klarer.

      Mit freundlichen Grüßen

      Aida S de Rodriguez

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  1. Demnach brauchen Menschen Grenzen. Brauchen? Haben, vielmehr. Ich empfinde den Vergleich, vor allem allein im Verhältnis zu den oben genannten Beispielen, als sehr dürftig und nicht tragfähig, um als Argument in einer Diskussion genutzt zu werden. Ich bräuchte vielleicht ein anderes Beispiel, um nachvollziehen zu können.

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    1. Hallo,

      ich würde dir gerne weiterhelfen, allerdings ist mir nicht ganz klar wie bzw verstehe ich dein Kommentar noch nicht.

      Welchen Vergleich? Welches Verhältnis? Welche Beispiele? Magst du es ein wenig konkretisieren?

      Vielleicht beantwortet mein Kommentar unten auch bereits schon deine Frage…

      Viele Grüße

      Aida

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  2. „Kinder wollen gesehen und mit ihren Gefühlen angenommen werden.“

    Diese Aussage ist für mich der Kern in der Erziehung. Dabei geht es nicht darum, dass den Kindern stets und ständig nach dem Mund geredet wird. Vielmehr geht es darum zu erfahren, wie es meinem Kind geht und aus welchem Gefühl heraus es reagiert hat. Wenn die Kinder die Erfahrung machen, dass sie gesehen und gehört werden. Das ihr Wort genauso wichtig ist, wie die Worte der anderen Familienmitgliedern. Dann fühlt es sich sicher und geborgen.

    Wenn das erkannt wird, dann klappt das auch mit mit Grenzen.

    Mit sonnigen Grüßen
    Jana

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  3. Sind Grenzen denn grundsätzlich negativ? Sie sind doch auch der Ort, wo man sich berührt, trifft, begegnet und sie bieten die Möglichkeit sich zurück zu ziehen, sich als Individuum zu begreifen und zu entdecken. Freiheit lässt sich im Moment der Befreiung empfinden, und Grenzenlosigkeit im Überwinden der Grenze. Vielleicht nehmen wir den Kindern auch die Möglichkeit dieser Glückserfahrung?

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    1. Hallo Clemens,

      nein, defensive (!) Grenzen sind in meinen Augen nichts negatives, sondern oft schlicht notwendig.

      Natürliche Begrenzungen, aufgrund der (nicht) vorhandenen Ressourcen und aufgrund dessen, dass wir unser Leben mit vielen anderen Menschen teilen, sind da. Für mich erst einmal wertneutral. Dass es andere Menschen außer mir gibt, finde ich hervorragend und somit bin ich auch bereit eine gewisse Begrenzung zu erfahren zum Beispiel.

      Ich bin der festen Überzeugung, dass Menschen keine zusätzlichen künstlichen Begrenzungen brauchen. Auch nicht dafür „den Moment der Befreiung zu erleben“. Das Leben bietet genügend Gelegenheit die eigene Komfort-Zone zu verlassen und über sich hinaus zu wachsen. Dazu ist keine Fremdbestimmung notwendig.

      Viele Grüße

      Aida

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  4. Vielen Dank für deinen Artikel Aida. Er spricht mir insbesondere da aus dem Herzen, wo du deine Sichtweise zu natürlichen Grenzen benennst. Unsicherheit verspüre ich jedoch bei den anderen Bereichen, wo Grenzen gesetzt werden können/sollen oder auch nicht, wie Bildschirmmedien, Spielen mit Lebensmitteln, Körperhygiene, Schlafenszeiten, Süßigkeiten usw. Wenn du Lust hast hier einmal genauer auszuführen, wie du das siehst, würde ich mich freuen.
    LG Tina

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    1. Liebe Tina,

      zu diesen Aspekten hatte ich Verlinkungen zu anderen Texten hier im Blog gesetzt. Da wird sehr explizit jeweils drauf eingegangen.

      Ich glaube an Selbstregulation, Begleitung, Vertrauen und Selbstreflexion. Ich vermeide willkürliche Begrenzungen. Nur ist Willkür manchmal auch äußert subjektiv. Menschen, die nach einer differenzierten Auseinandersetzung oder eben durch besondere Vorbelastungen und Ausgangslage zum Ergebnis kommen, dass eines dieser Aspekte (Zucker, etc.) lebensbedrohlich sind, müssen wohl ihre Kinder schützen.

      Hilft das ein wenig weiter?

      Viele Grüße

      Aida

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  5. Vielen Dank für die vielen Kommentare!

    Zur Beantwortung der Frage „Brauchen Kinder Grenzen?“ sehe ich es als notwendig an, zunächst zwei Arten von Grenzen zu unterscheiden, die nicht im selben Topf gehören: Defensive und aggressive Grenzen.

    Eine defensive Grenze dient der eigenen Verteidigung: „Ich will nicht gehauen werden. / Ich lasse nicht zu, dass du mich haust.“ Ich schütze meine Integrität und übe mich in Selbstverteidigung. Eine für mich sehr klare und sinnvolle Grenze.

    Erziehung fällt für mich unter der Rubrik aggressive Grenzen. Ich weiß, was für den anderen vermeintlich besser ist und begrenze ihn zu seinem angeblichen Schutz: „Es ist zu kalt, du darfst deine Jacke nicht ausziehen.“ oder „Eine Tüte Gummibärchen ist genug.“ Das ist in meinen Augen Machtmissbrauch und diese Art Grenzen halte ich nicht für gerechtfertigt.

    Eine andere Frage ist, ob wir nun Grenzen haben. Und ja, bei sieben Milliarden Menschen und begrenzten Ressourcen auf diesen Planeten ist die Antwort eindeutig „Ja!“. Wir brauchen uns nicht noch künstlich welche anzuerziehen…

    Viele Grüße

    Aida S. de Rodriguez

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    1. Hallo liebe Autorin,
      Also ehrlich gesagt musste ich beim Lesen deines Kommentares ein wenig Schmunzeln und beide Augenbrauen hochziehen. Möchtest du uns Eltern wirklich erzählen dass es keine künstlichen Grenzen braucht um die Kinder gut ins Erwachsenendasein zu begleiten?
      Sorry, dass ist für meine Begriffe nach sehr weltfremd. Ist es wirklich so dass wenn die finanziellen Möglichkeiten gegeben sind Du auch die fünfte Tüte Gummibärchen gestatten würdest? Und bei Minus 5 Grad deine Kinder im sommerkleidchen mit Strickjacke nach draußen lassen würdest?
      Meiner Meinung nach sind Kinder Kinder und Erwachsene Erwachsene – aus gutem Grund. Wir sind der Leitfaden für die kleinen Heranwachsenden. Wir begleiten sie sind an ihrer Seite, wenn sie eigenständig Erfahrungen machen und wenn sie sich in bestimmten Situationen unterordnen müssen.
      Mir ist es wichtig dass meine Kinder ein Ich und ein Wir kennenlernen – mit all den Konsequenzen, die das Leben so mit sich bringt.
      Sorry liebe Aida, ich kann einfach nichts mit der Theorie ‚ich kann meinen Namen tanzen‘ anfangen – und so kommt mir Dein Artikel vor. Ebenso kann ich nichts mit dem Grundsatz die Kinder wie kleine Erwachsene zu behandeln anfangen, denn das sind sie definitiv nicht.

      Was mich eher umtreibt ist die unsere momentane Gesellschaftsstruktur. Hier habe ich das Gefühl, dass ein Großteil der Eltern kein Interesse haben Kindern Grenzen zu setzten, da sie in der späteren Arbeitswelt sich ja auch durchboxen müssen und nur der stärkste und mächtigste und der eigensinnigste in der Rangordung ganz oben anzutreffen ist. Das finde ich furchtbar, das ist nicht das was ich meinen Kindern mitgeben möchte. Natürlich wünscht man sich immer das Beste für seine Kinder, aber nicht wenn mein Kind deswegen zum Egomanen und Ellenbogenstoßer wird. Deshalb braucht es Grenzen und eine gesunde, harmonische Erziehung und Beziehung zu den Eltern und zur Familie.

      Manchmal denke ich, soviel ich auch möchte und mir für meine Kinder wünsche – wir können nur versuchen die Basis glücklich, gesund und aufrecht zu schmieden. Unsere Kinder gehen aber irgendwann denn eigenen Weg. Und doch bin ich davon überzeugt, dass irgendwann an einem Punkt im Leben sich sehr viele Kinde an Mutter und Vater, Opa oder Oma zurück besinnen und sich denken ’sie haben ihre Sache eigentlich ganz gut gemacht‘!

      Ups das war jetzt viel,
      Liebe Grüße Melle

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  6. Ein toller Artikel. Wir haben zwar noch kein Geschwisterchen aber einen Hund. Der wird zwar (noch) nicht malträtiert, aber ich habe eine Frage dazu. Natürlich ist das situationsabhängig. Aber wie genau kann man auf das hauende Kind eingehen ohne zu sagen „Man haut nicht „. Also wie kann man die Grenzen des Hundes zum Beispiel wahren ohne das Kind zu erziehen? Das ist leider so tief verankert. Da möchte ich gerne ausbrechen. Weiß aber leider oft nicht wie.

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  7. Hallo Aida.

    Dein Begriff von Erziehung ist etwa Autoritarisches oder? Gibt´s etwas Positivisches in der Erziehung? Ich würde mich freuen, wenn du es erklären hättest.

    Ich versuche mit meiner Tochter (1 Jahr und 3 Monate), Wege zu finden, um eine passende Erziehung-Berziehung, die ihre freie Entfaltung erlaubt, zu finden. Im Alltag (in den konkreten Situationen) ist das aber manchmal schwierig. Wegen unterschiedlicher Gründe muss ich nein sagen, sie weint und wir uns frustrieren…

    Viele Grüße

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  8. @Melle

    Ich sehe das ganz genau so! Auch die Argumentation mit den Gummibärchen Tüten! Aber dazu schreibt ja die Autorin nichts! Jeder Mensch ob Groß oder Klein braucht nunmal Grenzen. Sonst würde jeder auf der Welt machen wo nach ihm ist.

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  9. Theoretisch braucht man keine Grenzen

    Wenn man sich selbst kennt und weiß was man nicht möchte und wie man sich als Kind gefühlt hat dann behandelt man seine Mitmenschen genauso wie man selbst behandelt werden möchte . Theoretisch müsste das gleiche bei den Kindern auch funktionieren. Das Verständnis dafür kann man aber meiner Meinung nach nur bekommen wenn man sich selbst erkannt hat.
    Lg

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