6 Gründe warum kleine Kinder hauen

IMG_9111Wenn es um hauende Kleinkinder geht, lese und höre ich immer wieder folgenden „Rat“ – nennen wir es doch lieber beim Namen: Vorwurf – an die entsprechenden Eltern: „würde meine Tochter hauen, würde ich mit ihr reden, dass es nicht geht“…

Ich vermute, beinahe jeder Erwachsene redet mit seinem Kind, wenn es beginnt sich körperlich zu artikulieren…

Und genau das ist der Punkt: Warum hauen kleine Kinder? Weiterlesen

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Wenn „Beziehung statt Erziehung“ uns in die Krise stürzt …

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Wenn Menschen beginnen, die Norm infrage zu stellen und den Status quo der Gesellschaft verlassen, befinden sie sich in der Regel bereits in einem transformatorischen Veränderungsprozess. Eltern, die sich dazu entscheiden, die selbst erfahrenen Erziehungsmuster nicht an ihre Kinder weiterzugeben, sondern in einer gleichwürdigen Beziehung mit ihnen leben wollen, beginnen in der Folge oft ihren gesamten Lebensrahmen zu hinterfragen. Ihre Haltung zum Leben und ihren Mitmenschen verändert sich. Aber auch die Art sich selbst zu betrachten. Die Entscheidung, das eigene Kind nicht formen zu wollen, hat sehr viel mit der Erkenntnis zu tun, dass die Wirklichkeit lediglich die Summe aller Wahrnehmungen ist. Auch dem Kind wird eine andere Wahrheit zugestanden. Und wenn es unterschiedliche Wahrnehmungsmöglichkeiten derselben Wirklichkeit gibt, warum also nicht selbst die Perspektive wechseln? Persönlich, familiär und beruflich.

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Die Kehrseite elterlicher Macht

 

Wenn du mehr über Macht und Beziehung wissen möchtest, dann lies hier weiter.

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Was braucht ein Kind, um glücklich zu sein?

_IMG_3328Vor ein paar Jahren hatten wir mal in meinem Lieblings-Elternforum eine Diskussion; ich glaube, es ging um Erwartungen und Erwartungshaltung oder Ähnliches. Einige schrieben, sie erwarten nichts oder wenig, sie wollten „nur, dass ihr Kind glücklich ist“. Logisch, oder? Wollen wir das nicht alle? Eine jedoch schrieb daraufhin etwas, das sich mir ziemlich eingeprägt hat; widersprach es doch so dem, was ich bisher glaubte: „Ich will, dass Du glücklich bist – ist das nicht die größte Erwartung überhaupt? Was bürden wir dem Kind damit auf?“ Als aufgebürdete Last hatte ich diesen hehren Elternwunsch zuvor noch nicht betrachtet.

„Ich will, dass Du glücklich bist! (Dann sei es auch, verdammt noch mal!)“

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Ich bin eine blöde Scheißkackmama!

Warum wir alle heimliche blöde Scheißkackmamas sind…

PicsArt_04-04-11.24.43„Oh je…“, denk ich manchmal und muss kurz durchatmen.
Da habe ich mal wieder Zeugs in die unerzogen-Gruppe geschrieben und es bekommt Zustimmung. Likes. Manchmal auch viele. Zeug, das ganz toll erklärt, wie du unerzogen und gewaltfrei den Konflikt XY ganz toll erledigt bekommen könntest.
Ist der Rechner dann aus und ich back im Real Life, denke ich an das „Oh je…“ Weiterlesen

Nieder mit der Konsequenz! Warum Konsequenz nichts mit Sicherheit zu tun hat

dpvb_konsequenzenIch warte immernoch auf den Tag, an dem ich einem Gespräch über Kindererziehung beiwohnen oder ein Fachbuch zum Thema lesen werde – sei es im privaten oder im professionellen Rahmen – und das Wort Konsequenz nicht vorkommt.
Manchmal scheint es mir, als sei die so hochgelobte erzieherische Konsequenz die Goldformel für Glück – für Eltern, Lehrer, Betreuungspersonen und die dankbar konsequent erzogenen Kinder. Weiterlesen