Der unerzogene Waldorfschüler?

 

Blogparade #Schule #selbstbestimmt #unerzogen

WaldorfmäppchenWaldorfschule? Diese Aufbewahrungsanstalt für sonderbar gekleidete Menschen mit naturbelassenen oder maximal hennagetönten Haaren und den selbstgestrickten Flötentäschchen um den Hals? Mit den eingestaubten Ritualen, den verqueren Ansichten aus dem letzten Jahrhundert und der Demeter-Abo-Karte? Die Anti-Langzeitstiller, Fernseh-Hasser und Regelfetischisten der Neuzeit? DAHIN wollt ihr euer Kind schicken? Seid ihr denn völlig verrückt?

 

Hauptsache nicht DAS!

Für uns stand schon vorgeburtlich fest – staatliche Schule ist ausgeschlossen. Eine Entscheidung, die sicherlich jeder, der sich lange genug mit dem Thema beschäftigt, nachvollziehen kann. Doch was nun, war die große Frage, die uns über die letzten Jahre immer wieder intensiv beschäftigte.

Das Angebot an Alternativschulen in der Stadt ist recht breit gefächert, aber wir sind eben nicht die Einzigen, die mittlerweile gemerkt haben, wie sehr das staatliche Schulsystem die Kinder kaputt macht und die Wartelisten sind dementsprechend gut gefüllt.

Also schickten wir vorsorglich Anmeldungen überall hin, um in der Schulplatzlotterie (ja – Lotterie!) wenigstens an irgendeiner Stelle von Fortuna belohnt zu werden. Erstmal egal was, Hauptsache was anderes, schlimmer kanns nicht kommen – so meine recht optimistische Devise.

Nur Freilernen ist unerzogen!

Regelmäßig wird in unserer Facebook-Gruppe von besorgten Kleinkindeltern nachgehakt, welcher Schultyp denn überhaupt kompatibel sei mit der unerzogenen Grundhaltung. „Alles Mist!“, schreien die meisten Eltern mit Kindern an Demokratischen Schulen (das geht ja gerade noch so!) oder den Zehen in den Sandstränden von Thailand und Neuseeland. Vielleicht noch zähneknirschend Montessori … doch Waldorf? Never. Starr, alt, staubig und das Kind in eine unangenehme Form pressend und zwingend – das Gegenteil von Freiheit – das ist Waldorf! Oder hast du noch nicht DIESEN Artikel gelesen???

Das Problem dabei war nur – Unschooling oder Freilernen war für uns von vorneherein ausgeschlossen. Wir haben weder Lust unser Leben und unsere Pläne für die Zukunft dem (Nicht-)Schulbesuch unserer Kinder unterzuordnen noch wollten wir die Familie, welche hier enge Verbindungen zur Sippe pflegt, durch derartige Aktionen entwurzeln (auch wenn die Strandbilder mit den blonden, braungebrannten Kindern wirklich wunderschön aussehen!). Auch das Bewegen im rechtsfreien Raum ist mir als gesetzeskonformes Bürgerlein so gar nicht geheuer.

Insofern war klar – irgendeine Schule muss es werden. Geliebäugelt mit den Freien und Demokratischen Schulen der Stadt hatten wir natürlich schon seit Jahren, gleichzeitig aber auch mitbekommen, dass wir uns anderen Schulkonzepten gegenüber öffnen mussten, wenn wir eine reelle Chance auf einen alternativen Schulplatz haben wollten. Die Bewerbungsgespräche und Elternabende zogen sich so übers Jahr und ich merkte langsam, wie aus dem recht ergebnisoffenen „Wir kucken mal, was wir kriegen können“ ein „Waldorf klingt nach einer echten Alternative“ wurde. Und am Ende sogar zur einzigen Option – denn wir bekamen aus allen anderen Schulen eine Absage. Waldorf vs. staatliche Grundschule hieß es am Ende im Ring (okay ich gebe zu, die Grundschule war krank und hat es nie bis in den Ring geschafft).

Womit die Waldis mich geködert haben

Wer sich ein bisschen mit Waldorf beschäftigt, der weiß, dass in der Regel viel Energie in Beziehungsgestaltung und das soziale Miteinander gesteckt wird. Aus der recht blumigen Ansprache der Schulleiterin zum Schulanfang kann ich nicht so viel wiedergeben, aber ein Satz ist mir doch noch im Gedächtnis geblieben:

„An unserer Schule legen wir Wert darauf, dass sich Kopf, Hand und Herz der Kinder gleichmäßig entwickeln.“

Ja, ja ja ja, nickte ich innerlich vehement! Da interessiert sich jemand dafür, wie es meinem Kind in dieser Institution geht!

Da ist eine Schule, die sich in den ersten zwei Wochen nur damit beschäftigt, dass die Kinder ankommen, sich kennenlernen und in das, was sie neu erleben, einfinden können.

Eine Schule, die Paten aus den höheren Klassen zur Seite stellt, um Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen, die dafür sorgt, dass sowohl der Klassenlehrer – der das Kind acht (!) Jahre seines Lebens fast täglich begleiten wird – als auch die Horterzieherin, welche das Kind die nächsten Jahre betreuen wird, zu Schulbeginn eine tragfähige und interessierte Beziehung zum Kind aufbauen.

Eine Schule, die die engagierte Mitarbeit von Eltern sehr stark fordert, aber gleichzeitig auch interessiert ist am regelmäßigen Austausch mit den Eltern. So erfahren wir beispielsweise durch E-Mail-Kontakt mit dem Lehrer mehrmals in der Woche, welche Dinge in der Schule passiert oder geplant sind, was die Kinder gerade erleben oder welche Prozesse momentan in Gang sind. Unserem Kind bleibt damit die elende „Wie wars in der Schule?“-Fragerei erspart, da wir im Bilde sind und anknüpfen können an das, was wir bereits durch die Schule erfahren.

Für uns als Eltern entsteht der Eindruck – Wir sind gewollt! Wir gehören zum Kind, sind nicht das lästige Anhängsel, dessen Interessen es gelegentlich zu bedienen gilt, damit es die Klappe hält – sondern wir gehören auch dazu.

Interessant finde ich außerdem die Integration aller Optionen in die eigene Schullaufbahn. Egal für welchen (sofern überhaupt einen) Schulabschluss man sich letztendlich entscheidet, der eigene Weg wird nicht durch die Trennung von der Schule oder von den Freunden erschwert, denn alle marschieren gemeinsam bis zum Ende, nur die Abiturienten setzen ggf. am Ende noch das Krönchen drauf.

Wie entspannt, dachte ich mir, dass wir genau schauen können, wie es sich entwickelt, bevor unsere Kinder am Ende – mit 15 oder 16 oder 17 Jahren – verantwortlich und selbstständig die Entscheidung darüber tragen können, was sie gerne machen wollen. Ich muss heute oder morgen nichts entscheiden. Es bleibt Zeit, ganz viel Zeit für mein Kind, diese Entscheidung am Ende selber zu fällen.

Aber die Regeln! Diese furchtbaren Regeln!

Ja, das muss man eindeutig festhalten. Waldorf steht auf Rhythmus und Struktur. Nun ist an Rhythmus und Struktur erstmal nichts auszusetzen, steht es aber doch irgendwie im Kontrast zu Selbstbestimmung und Freiheit und all dem ganzen unerzogenen Kram. Wie soll das denn gehen?
Als ich mich mit diesem scheinbaren Widerspruch auseinandergesetzt habe, habe ich mir mein Kind dabei sehr genau vorgestellt. Schließlich ist er es, der in diesem Schul- und eben auch Regelsystem zurechtkommen und glücklich werden soll. Als ich so darüber nachdachte, stellte ich fest, dass mein Kind im Grunde keine Schwierigkeiten damit hat, dass die Dinge woanders anders sind als zu Hause.

Im Kindergarten gab es beispielsweise nur Wasser, zu Hause trinkt er nur Saft.  Im Kindergarten wurde mittags vorgelesen, zu Hause war das egal. Im Kindergarten sollte nur draußen laut geschrien werden, zu Hause gab es dazu keine Vereinbarung. Bei Oma lagen immer Tischdecken, bei uns zu Hause eben nicht.

Obwohl der Kindergarten ein sehr offenes Konzept verfolgte, so gab es doch feste Strukturen und Zeiten wie sicherlich in jeder öffentlichen Einrichtung – Bringzeit, Frühstückszeit, Mittagszeit, Lesezeit, Vesperzeit, dazu jedem Tag zugeordnet bestimmte Aktivitäten wie Buchtag, Spielzeugtag usw. Regeln, dass zu bestimmten Zeiten die Spielsachen weggeräumt werden, wo die Stifte einsortiert werden, in welcher Reihenfolge am Morgen der Begrüßungs-Pling erfolgt und wem welches Garderobenfach gehört.

Niemals hatte ich auch nur annähernd den Eindruck, dass mein Kind darunter litt, dass es dort derartige Regeln gab.

Gelegentlich hatte ich sogar den Eindruck, dass diese Art der Strukturierung auch dafür sorgte, dass mein Kind einen guten Überblick behielt über das, was gerade dran war, was noch kommen würde und was bereits zurück lag. Und gelangte so zu der Überzeugung – Regeln werden kein Problem darstellen. Jedenfalls kein größeres, als sie es anderswo auch sein würden.

Aber werden Kinder dort nicht zu diesem albernen Getanze gezwungen? Und zum Stricken auch noch!

Auch das ist Fakt – die Waldorfschule legt Wert darauf, dass alle Fähigkeiten des Menschen gleichwertig ausgebildet werden. Nicht umsonst sind alle Fächer, die vom Lehrplan der staatlichen Schulen immer mehr gestrichen wurden oder von den Fachlehrern der „wichtigen“ Fächer als Bummelstunden belächelt werden, an Waldorfschulen nicht nur präsent sondern geradezu essentiell.

Ich saß gespannt in den diversen Elternabenden (einer Menge! – man wollte wohl die Motivation überprüfen 😛 ) und ließ mich aufklären über die Unmenge an stattfindenden Projekten und Möglichkeiten, die einem Waldorfschüler im Laufe der Jahre zuteil werden. Über Handarbeiten, Schreinern und Landwirtschaft bis hin zu Singen und diversen Musikinstrumenten gab es scheinbar nichts, was es nicht gibt. Wie monotoner Schulalltag klang das zumindest in meinen Ohren nicht.

Auch da stellte ich mir wieder mein Kind vor, was – schon seit Kleinkindalter an völlig begeistert von so ziemlich allem was mit selbstständigem Tun verbunden ist – ohne Frage unglaublich Freude daran hätte, auch diese Dinge in seinem Schulalltag erleben und ausprobieren zu dürfen. Schule als ein Ort, an dem man außergewöhnliche Dinge tun darf, die einen wahrscheinlich tatsächlich interessieren (auch wenn der Zeitpunkt nicht selbstgewählt ist).

Nun bin ich mir nicht sicher, ob mein Kind sein Leben lang darauf gewartet hat, stricken und häkeln und die körperliche Darstellung seelischer Inhalte  zu lernen, aber ich dachte mir – nun denn, diese Stunden werden notfalls entweder als Bummelstunden auch ihre Qualitäten haben oder tatsächlich Gefallen finden. Und ob eine gestrickte Flötentasche wirklich schlimmer ist als ein Hausaufgabenheft voller sinnfreier Einträge vermag ich an dieser Stelle nicht abschließend zu beurteilen.

Noten gibt es nicht

Fast einer der wichtigsten Punkte für mich war bei der Schulauswahl immer die Möglichkeit, diese Unsitte der Benotung so lange wie möglich hinauszuzögern. Nun ist das bei Waldorf bekannterweise irgendwann mal dran, aber zumindest acht lange Jahre hat mein Kind davor Ruhe und kann in Frieden seinen Bedürfnissen nachgehen, bevor es einer sinnfreien Zahl hinterher hetzt.

In meiner Fantasie ist es auch dann hoffentlich sicher genug, sich von dem Wert dieser Nummer frei zu machen. Schauen wir mal. Acht Jahre ist noch lange hin.

Und dieses Anthropodingsbums?

Auch wenn ich in meiner Jugend mal erfolglos versucht habe Steiner zu lesen (und nach fünf Seiten auf dem Buch eingeschlafen bin) und mich schon erfolgreich in einer anthroposophischen WG beworben habe, in die ich dann doch nicht eingezogen bin – meine Kenntnisse dieser „Wissenschaft“ sind eher unausgegoren. Ich habe eine Idee davon, wovon gesprochen wird  und generell mag ich Menschen und Ideen, die das große Ganze ansprechen anstatt nur Ausschnitte zu betrachten.

Trotzdem ist mir weder in den Vorstellungen der Schule bei den Elternabenden noch in den Gesprächen mit den Lehrern selbst jemals das Gefühl vermittelt worden, dass es hier um Religionsausübung und Fanatismus ginge, der häufig unterstellt und als größter Kritikpunkt angebracht wird. Da gibt es eine wunderbare Idee, die die Schule und das gemeinschaftliche Leben trägt – das habe ich auch gespürt. Aber mehr auch nicht.

Ich halte es für möglich, dass die Schulen sich an diesem Punkt tatsächlich massiv unterscheiden, aber zumindest für unsere Schule kann ich das Thema entspannt und locker abhaken. Da hätte ich am evangelischen Schulzentrum mit meinem Kind aus einer ausgewachsenen Atheistenfamilie wohl mehr Sorge gehabt.

Die erste aufregende Woche

Nach einer Woche Waldorfschule (ja echt, bloß eine – mit mehr kann ich noch nicht dienen) kann ich bisher nur feststellen – mein Kind ist glücklich. Ich habe den Eindruck, dass es gut angekommen ist, dass ihm Zeit gegeben wurde, Kontakte zu knüpfen, Freunde zu finden, den Lehrer, das Schulhaus und die Abläufe (der Rhythmus! der Rhythmus!) kennenzulernen.

Das alltägliche Malen mit den speziellen Wachsblöckchen wird nicht euphorisch gefeiert, aber als meditative Beschäftigung soweit akzeptiert. Obwohl sogar die Farben, mit denen gemalt wird, vorgegeben werden (ich höre schon den unterdrückten Aufschrei aus den Reihen der Unerzogenen) – mein Kind scheint das nicht zu jucken. Vielmehr ist es interessiert an der Aufgabe, dem Farbverlauf, dem Endprodukt und den wahrscheinlich eloquenten Geschichten, die der Klassenlehrer nutzt, um das ausführliche Malen zu begleiten. Und natürlich an seinen Klassenkameraden 🙂 .

Ich sehe tatsächlich nach dieser kurzen Zeit – mein Kind fühlt sich wohl.

Ob sie da nun tanzen oder flöten oder backen, ob sie Farben zum Ausmalen vorgeben, pünktliche Ankunft am Morgen erwarten, hauptsächlich zuckerfreien Dinkelkuchen zum Sommerfest kredenzen oder was auch immer. Diese Nebensächlichkeiten sind mir völlig egal, solange es meinem Kind dort gut geht. Und wenn ich ehrlich bin – nichts anderes habe ich mir gewünscht von der Schule meines Kindes. Und so dürfen wir als Familie optimistisch in die Zukunft blicken, dass der unerzogene Waldorfschüler vielleicht doch gar kein so großes Paradoxon darstellt wie anfänglich gedacht.

 

 

PS. Ja. Es kommt immer auf den Lehrer an :P.


 

Danke an Tillmann, unseren wunderbaren langjährigen Freund und Waldorflehrer aus Leidenschaft, der uns geduldig alle Fragen beantwortet und uns von unseren eigenen Vorurteilen befreit hat.

 


Dieser Beitrag erschien im Rahmen der von Die Physik von Beziehungen iniitierten Blogparade #Schule #unerzogen #selbstbestimmt.
Habt ihr Erfahrungen, Meinungen oder Ängste, was das Leben mit und ohne Schule betrifft? Dann lasst uns teilhaben!

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14 Gedanken zu “Der unerzogene Waldorfschüler?

  1. Ja genau so kam ich auch zur Waldorfschule. Mit Vorurteilen und vielen Mythen.
    Meine Kinder fühlen sich dort wohl. Bis dann die Lehrerin kam.

    Und tatsächlich ist es selbst an einer Waldorfschule möglich das die individuelle Persönlichkeitsentwicklung an diesem einem Lehrer/in hängt und scheitert.

    Schlimme Dinge habe ich als alleinerziehende Mutter erleben müssen.
    Das Schulsystem untersteht nur sich selbst und natürlich halten Waldorflehrer zusammen wenn es Hart auf Hart kommt.
    Allerdings gleicht es manchmal schon sehr einer versteckten „Sekte“.

    Keine Möglichkeit als Kritiker auch nur im Ansatz Unterstützung zu bekommen und Ungerechtigkeiten aufzudecken.

    Man greift ins „Nichts“. Da es eine Privatschule ist greifen die Staatlichen Behörden nicht ein und schauen zu.

    Ein Unding in vielen mir bekannten Fällen.
    Ich bin froh das ich und die Kids (bedingt durch einen Umzug) unsere Schule verlasse. Es stimmt traurig das es gerade auf einer Waldorfschule; die sich selber so hoch lobt so weit kommen musste.
    Die Welt verändert sich das muss nun selbst eine Waldorfschule erkennen.

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  2. Manchmal frage ich mich ob genau die Menschen, für sich so massiv frei machen wollen von dem Schubladen denken, mit ihrer Haltung nicht genau dort wieder landen. Im Schubladendenken. Schön,dass die Erfahrung dann wieder anders zeigt. Ein SeinLassen, ein Zulassen von vermeintlichen Gegensätzen, in denen man dann dich wieder das Gemeinsame findet.

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  3. Wir sind dir um eine Klasse voraus und hatten vor einigen Wochen das erste Zeugnis der Waldorfschule in der Hand. Unser Entscheidungsprozess verlief ähnlich wie eurer, am Ende überwiegte der Eindruck, dass für dieses unser Kind diese eine Waldorfschule ein guter Ort zum wachsen wäre. Seit dem 8-seitigen Zeugnis haben wir schriftlich, was wir von Anfang an gespürt haben – dass wir uns zumindest für Erste nicht geirrt haben. Der Tenor des Zeugnisses ist: Das Kind ist in der Schule glücklich, aufgeschlossen, freudig bei der Sache. Viel mehr wollten wir gar nicht. 😀

    PS: Und jaaa, wir haben eine tolle, herzenswarme Lehrerin. ❤

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  4. Ich bin selbst ehemalige Waldorfschülerin. Inzwischen sehe ich einiges kritisch an der Waldorfpädagogik und würde meine Kinder lieber auf eine freie Alternativschule schicken, wenn es die Möglichkeit gibt. Aber: Zu meiner Schulzeit war es genau das richtige für mich und ich war (bis auf ein paar Dinge in der Oberstufe) glücklich dort.

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  5. Wir haben auch Glück mit unserer Lehrerin. Unser Kind fühlt sich wohl und geht gerne zur Schule. Eine Freundin von uns ist zwar vom Walldorf überzeugt, aber der Lehrer war überfordert und sie musste das Kind doch in eine andere Schule bringen.

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  6. Ich finde gerade das Klassenlehrerprinzip über 8 Jahre total schwierig. Was, wenn man sich einfach nicht grün wird. Wenn keine Beziehung aufgebaut werden kann. Das ist ja vollkommen natürlich, dass nicht alle Menschen zusammenpassen. Ich habe das als Schülerin als sehr belastend empfunden, da mir eine Bezugsperson in der Schule fehlte und ich mit meiner Klassenlehrerin, die bis auf den Sportunterricht alles unterrichtete nicht konnte….

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